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Referat Personenstandswesen/Standesamt

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Das Neustrelitzer Standesamt befindet sich in einem der ältesten noch erhaltenen Gebäude der ehemaligen Schlossfreiheit. Es ist eine Perle unter den historischen Häusern der Stadt und beeindruckt durch seine reich gegliederte Fassade. Die rankenartigen Muster über den Fenstern weisen es als ein Gebäude des Rokoko aus.

Paare aus der ganzen Bundesrepublik kommen nach Neustrelitz, um sich im wunderschönen Hobesaal das Ja-Wort zu geben. Nicht selten kehren sie, weil es ihnen im Urlaub hier sehr gut gefallen hat, auch zum Hochzeitmachen hierher zurück. Das Heiraten ist im Neustrelitzer Standesamt übrigens auch bei Live-Musik möglich, denn im Trauungssaal steht ein Flügel. Wer einen Musiker oder seine Musikerin mitbringen möchte, kann dies mit anmelden.

Das Standesamt ist zuständig für die Stadt Neustrelitz, das Amt Neustrelitz-Land und das Amt Mecklenburgische Kleinseenplatte mit insgesamt fünf Trauungsorten. Die Eheschließungen an den einzelnen Orten werden durch das Standesamt so koordiniert, dass den Wünschen der Brautpaare in der Regel (und ggf. in Absprache mit den Trauungsorten) entgegen gekommen werden kann. Trauungen sind auch am Wochenende möglich. Am Trauungsort im Schloss Mirow bestehen allerdings am Wochenende zeitliche Einschränkungen wegen der touristischen Nutzung des Schlosses. Dort können nur am 2. Sonnabend im Monat Eheschließungen durchgeführt werden, Trauungen sind dort in Absprache auch an anderen Werktagen möglich.

Aus der Geschichte des Hobehauses:
Oberst Graf Egmond von Chasot ließ das kleine Palais im Jahr 1740 erbauen. Er war der erste Intendant der um 1730 gegründeten Hofkapelle und der Jugendfreund des Königs Friedrich II. Herzog Adolf Friedrich IV. kaufte von Chasot das „Weiße Herrenhaus“, wie es ab 1792 wegen seiner weißen Fassade genannt wurde. Aber auch unter den Namen „Prinzenhaus“ oder „Hobehaus“ ist es bekannt. Von dem ehemals hufeisenförmig erbauten Haus steht noch der Flügel. 
Due heutige Bezeichnung „Hobehaus“ geht auf einen seiner Bewohner, den Hofmarschall Friedrich Eugen von Hobe, zurück. Er gestaltete Anfang des 19. Jahrhunderts im Auftrag des späteren Großherzogs Carl die nahe gelegene Schlosskoppel in einen Landschaftspark um. An ihn erinnert in der Schlosskoppel der Hobebrunnen, den der Hofbaumeister und Bildhauer Christian Philipp Wolff errichtet hat.

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