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Eingangsbereich in Wohngebiet Kiefernheide erhält neues Gesicht - Wohnumfeldgestaltung Lessingstraße/Pablo-Neruda-Ring abgeschlossen


Im Zuge des Stadtentwicklungskonzeptes Kiefernheide zum Thema "Grün- und Freiraum" hat die Stadt ein Konzept zur Gestaltung von vier Eingangsbereichen in das Wohngebiet Kiefernheide erstellt.


Bereits 2005 wurde der Eingangsbereich Riefstahlstraße/Bertholt-Brecht-Straße umgestaltet. Im Oktober wurde der zweite Eingangbereich Lessingstraße/Pablo-Neruda-Ring bis auf einige Pflanzarbeiten übergeben. “Eine einheitliche Gestaltung der Eingangssituationen in das Wohngebiet soll zur Bildung der Identität der Einwohner mit dem Wohngebiet beitragen und der Verbesserung der Aufenthaltsqualität dienen“ betonte der Dezernent für Stadtentwicklung und Bau Karsten Rohde anlässlich der Fertigstellung.


Im Zuge der Umgestaltung wurde der frühere „Trampelpfad“ von der Lessingstraße, am Kohlberggelände entlang bis zum Anschluss Theodor-Storm-Straße ausgebaut. Auch die straßenbegleitenden Grünflächen wurden neu angelegt und Bäume gepflanzt.

Neu gestaltet ist auch der Eingangsbereich zum Kohlberggelände. Hier gibt es jetzt einen behindertengerechten Zugang. „Das ist ganz wichtig für uns“, freute sich die Vorsitzende des Kiefernheide-Vereins Hannelore Hildebrandt. Auch die Querung über die Straße vor dem Kohlberggelände ist nach den Bauarbeiten sicherer möglich. Die Fahrbahn wurde eingeengt und erhöht, was die Fahrzeugführer jetzt zum stoppen und langsamen Weiterfahren zwingt. Zusätzlich grenzen Poller den Fußgängerbereich von der Straße ab. Im Pablo-Neruda-Ring dürften auch die originellsten Fernwärmeschächte der ganzen Stadt zu finden sein. Aus gestalterischen Gründen wurden sie mit Lärchenholz abgedeckt. Kinder und Jugendlichen haben die so entstandenen „Sitzflächen“ sofort in Benutzung genommen.

An der Lessingstraße fällt ein kleiner Hügel auf. Hier soll – wie schon an der Riefstahl/B.-Brechht-Straße - als Wahrzeichen von Kiefernheide noch im Herbst eine Kiefer gepflanzt werden.


Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme betrugen rund 350.000 Euro. Mit 200.000 Euro Fördermitteln beteiligten sich Bund und Land über die Förderung „Stadtumbau Ost - Programm Aufwertung“ daran. Rund 100.000 Euro beträgt der kommunale Anteil, finanziert durch die Stadt Neustrelitz. 50.000 Euro wurden durch die Anlieger finanziert, wovon die Stadt als Anlieger etwa 30.000 Euro beisteuerte.


Mit der Planung war das Planungsbüro locodrom Landschaftsarchitekten Berlin beauftragt. Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit der NeuWo, MWG und Privatpersonen entwickelt und realisiert.

Mit den Firmen Gundlach, Anschütz und Reinsberg waren drei Neustelitzer Unternehmen mit der Realisierung befasst.




Bereits seit 1993 wird in Kiefernheide an der Wohnumfeldverbesserung gearbeitet. Seit 2002 erhält die Stadt dafür Mittel unter dem Fördertitel „Aufwertung“. Bisher wurden im Fördergebiet Maßnahmen mit einem Wertumfang in Höhe von rund 6,3 Millionen Euro umgesetzt. Weitere 700.000 Euro sollen noch eingesetzt werden. Vorgesehen sind die Gestaltung des Eingangsbereiches in der Karbe-Wagner-Straße am Kreisverkehr Lessingstraße mit dem Ausbau des Teilstücks Karbe-Wagner-Straße vom Kreisverkehr Kühlhausberg bis zum Kreisverkehr Lessingstraße, die Gestaltung des Eingangsbereiches an der Karbe-Wagner-Straße zur Kirschenallee und die Gestaltung der Geh- und Radwege sowie der Hauseingangszonen in der Ernst-Moritz-Arndtstraße. Die bereits begonne Maßnahme in der Ernst-Moritz-Arndt-Straße zwischen den Stadtwerken und der Georg-Herwegh-Straße wird fortgesetzt. Das Förderprogramm läuft 2008 aus.

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