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Gedenken an Königin Luise und offizieller Start der Königin-Luise-Route


Im Juli stand Königin Luise von Preußen im Mittelpunkt verschiedener Ehrungen und Veranstaltungen. Im Museum ist bereits die Sonderausstellung über ihre Strelitzer Verwandtschaft sowie die Königin-Luise-Route zu sehen. Am 19. Juli wurde in einer Feierstunde in der Gedächtnishalle an den 196. Todestag der Königin erinnert. Im Anschluss fand ein Königin-Luise-Abend im neu geschaffenen, gut besetzten „Gelben Gewölbe“ des Hotels Schlossgarten statt. Der Förderverein Schloss Hohenzieritz und Dr. Michael Körner, die die Veranstaltungen organisiert hatten, konnten die Berlinerin Dr. Hedwig Bohne für einen Dia-Vortrag gewinnen. Dabei spielten auch die Tagebücher der Gräfin Voss, Oberhofmeisterin der Königin Luise, eine Rolle. Das Tagebuch aus dem Jahre 1810 enthält Aufzeichnungen über die letzte Reise der Königin von ihrem Sterbeort Hohenzieritz zum Berliner Stadtschloss. Musikalisch umrahmt wurde der Abend durch die Aufführung des Requiems auf den Tod der Königin Luise von Vincenzo Righini unter der musikalischen Leitung von Gotthard Franke.


Dieses Requiem erklang auch drei Tage später im Schloss Hohenzieritz während der offiziellen Festveranstaltung zum 196. Todestag der Königin Luise.


Landesfinanzministerin Sigrid Keler eröffnete während ihrer Festrede offiziell den mecklenburgischen Teil der Königin-Luise-Route, die im Landkreis außerdem die frühere Residenzstadt Neustrelitz und die Schlossinsel Mirow einschließt. Die Königin Luise-Route führt auf den Spuren dieser großen Königin durch Brandenburg, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern. Mitstreiter aus Museen, Kommunen, Landkreisen, Tourismus-Einrichtungen und ortsansässigen Vereinen haben sich diesem Vorhaben angeschlossen. Erste sichtbare Ergebnisse sind ein Faltblatt über die Route und die Freischaltung der Internetseite www.koenigin-luise-route.de.


Der Leiter der Gedenkstätte, Hans-Joachim Engel, konnte an diesem Tag ein als verschollen gegoltenes, großes noch original gerahmtes Pastellbild des damals 60jährigen Herzogs Carl, 1810 von Hofmaler Ternite gemalt, zeigen.


Das Bild kam aus Anlass der Inthronisation seiner Tochter Friederike zur ersten Königin von Hannover 1834 von Neustrelitz in das Welfenschloss. Nach dem II. Weltkrieg galt es als verschollen. Jetzt ist es bei der Versteigerung von Antiquitäten aus dem Welfenschatz angeboten worden und durch Erwerb des Kunsthändlers Rieckhoff wieder nach Neustrelitz gekommen.

Der Schlossverein Hohenzieritz möchte durch Ankauf für die Louisen-Gedenkstätte verhindern, dass es in Privatbesitz gelangt und so für die Mecklenburg-Strelitzer und ihre Gäste für alle Zeit verloren geht. Für den Erwerb werden 4.200 Euro benötigt. Die Sparkasse Mecklenburg-Strelitz, der Kunsthändler Rieckhoff und der ehemalige Freundeskreis des Karbe-Wagner-Archivs e. V. sind erste Sponsoren.


Des weiteren dient der Erlös aus dem Verkauf einer historischen Luise-Medaille, auch als Kettenanhänger erhältlich, der Finanzierung des Porträts. (Informationen unter Tel. 0160/3534070)

Spenden werden gern entgegen genommen, Spendenquittungen können ausgestellt werden.

Spendenkonto: Schlossverein Hohenzieritz - Louisen-Gedenkstätte e. V., Sparkasse Mecklenburg-Strelitz, BLZ 150 517 32, Konto-Nr. 32002610




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