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Entspannte Spaziergänge am Zierker See -Vierter Bauabschnitt der Uferzonengestaltung beendet


Der harte Winter und das nasse Frühjahr hatten die Arbeiten zwar erschwert, aber schließlich brachten die Bauleute der Neustrelitzer Firma Gundlach in Zusammenarbeit mit den ebenfalls hier ansässigen Subunternehmen Groth, SEKA und Anschütz Anfang Juni den 4. Bauabschnitt der Uferzonengestaltung am Zierker See zu einem guten Ende. Was seit November vorigen Jahres zwischen Weißer Brücke und Unterer Seestraße entstand ist sehenswert. Zwischen Schlossgarten und Stadthafen erstreckt sich ein schöner, zentrumsnaher Erholungsbereich, der sowohl für Neustrelitzer Familien als auch die am Stadthafen mit dem Boot oder Fahrrad Ankommenden ein Anziehungspunkt zu werden verspricht.




„Jeder Ort hat es verdient, individuell betrachtet zuwerden“, meint die Neubrandenburger Landschaftsarchitektin Gundel Keil, die den Bereich plante, anlässlich der Bauübergabe am 1. Juni. Und wer die neu geordneten Flächen entlang des Wanderweges besichtigt, der spürt: hier wurde in der Tat Wert gelegt auf die Besonderheit dieses Fleckchens am See und die Bedürfnisse der Spaziergänger. Verschiedenste Gestaltungselemente machen den Weg zum Erlebnis. Die Jüngsten werden sich über die lustigen „Wackelschafe“ aus Pappelholz freuen. Im Loch des „Summsteins“ in der Nähe des Wäschespülhäuschens der eigenen Stimme zu lauschen, ist ein Spaß, der sicher keine Altersgrenze kennen wird. Maritim zeigt sich das Umfeld des Bootshauses. Eine Rundbank und eine Reling laden zum Betrachten schöner Sonnenuntergänge und all dessen ein, was sich auf dem See so tummelt. Extra für die Liebespärchen, habe sie den benachbarten „Seethron“ erdacht, so Gundel Keil. Die Sitzgelegenheiten sind Unikate, ebenso wie die hölzernen Rahmen „Kimme und Korn“, durch die man den gegenüber liegenden Kirchturm von Zierke ins Visier nehmen kann. Ein Glasprisma, das - in die Sonne gedreht - alle Farben des Regenbogens leuchten lässt, und eine Landschafts-Reliefplatte begegnen dem Spaziergänger unweit des „Lenné-Hügels. Dort wurde den beiden alten Granitbänken eine neue zugesellt. In Kürze kommt auch Kunst auf die Wiese. Wo sich ehemals der Badehausgarten erstreckte, werden fünf Relax-Liegen aus Holz stehen. Kurz vor der Fertigstellung ist der angrenzende neue, behindertengerechte Bahnsteig der Hafenbahn.


Natur und Naturmaterialien spielten bei der Gestaltung eine große Rolle. Unweit der Weißen Brücke grünt und blüht es künftig vom Frühling bis zum Winter im „Garten der vier Jahreszeiten“. Etliche alte Bäume im Uferbereich wurden in die Gestaltung einbezogen. Der vorhandene Teich ist vergrößert und sein Geländer saniert worden. In seiner Nähe entstand mit einer kleinen Aufschüttung gar ein Pendant zum „Lenné-Hügel“. Ein origineller hölzerner Wegweiser im Segel-Look zeigt dem Wanderer dort die Richtung zu den nächsten Zielen Schlossgarten, Slawendorf und Hafen.


Bei aller Liebe zum Flanieren und Radeln - an die Autofahrer wurde ebenfalls gedacht. 59 Parkplätze und eine neue Zufahrt zur Gaststätte Bootshaus sind entstanden.




Der 4. Bauabschnitt hat rund 350000 Euro gekostet. 75 Prozent der Mittel kamen aus dem Fördertopf der Europäischen Union „Städte am Wasser“.




Im kommenden Herbst soll der ufernahe Rundweg um den Zierker See, zu dem auch das Wegestück im neu gestalteten Bereich gehört, komplettiert werden. Dann wird der letzte noch fehlende Abschnitt zwischen dem Gelände des Wassersportvereins und der Marina gebaut.

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