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Neue Seite in der Theaterförderung aufgeschlagen


Am 12. Juni unterzeichneten das Land Mecklenburg-Vorpommern, die Theaterträger und die Intendanten der Spielstätten im Land eine gemeinsame Absichtserklärung für einen Theaterpakt 2018 bis 2028. 

Demnach ist die heftig umstrittene Theaterfusion im Osten des Landes vom Tisch.  Die Theaterstandorte bleiben bestehen. Das Land wird seine Zuschüsse von bisher rund 36 Millionen Euro auf mindestens 40 Millionen Euro aufstocken. Vereinbart wurde auch eine Dynamisierung der Zuschüsse. Eine solche gab es seit den 1990er Jahren nicht mehr, was eine lange „Durststrecke“ für die Theater und ihre Beschäftigten bedeutete. Die Theater werden außerdem schrittweise zum Flächentarif zurückkehren. Die dazu erforderlichen Mittel wollen sich Land und Theaterträger im Verhältnis 55 zu 45 teilen.
Die Absichtserklärung ist Ergebnis eines Gespräches, zu dem Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) in die Staatskanzlei eingeladen hatte.
Bürgermeister Andreas Grund erklärte anschließend: „Mit der Unterzeichnung der Absichtserklärung wurde eine völlig neue Seite in der Theaterförderung durch das Land aufgeschlagen. Ich habe den Eindruck, dass darin ein neues Grundverständnis für die Bedeutung der Theater in unserem Tourismusland und für die Bürger, die ihre Theater schätzen, zum Ausdruck kommt. Die Bestandssicherung der Theater, die Dynamisierung der Zuschüsse und die schrittweise Rückkehr zum Flächentarif sind gute Nachrichten. Gutes Theater und eine gute Bezahlung der Theaterschaffenden waren und sind ja die erklärten Ziele der Theaterträger. Dazu bekennt sich nun auch das Land. Das Papier ist eine gute gemeinsame Basis und schafft endlich Klarheit, wie wir weitermachen können.“ 

Die Absichtserklärung sei Basis für die anstehende weitere Verständigung unter den Tarifpartnern. Dazu bedürfe es eines Zeitplans, der möglicherweise schon 2018 zu einem ersten Umsetzungsschritt führen könnte. Außerdem seien konkrete Einzelheiten für die jeweiligen Theaterstandorte noch bilateral zu klären, so der Bürgermeister.

Der Ausschuss für Kultur- und Tourismus und die Stadtvertretung werden auf den nächsten Sitzungen am 4. Juli  bzw. am 5. Juli 2018 im Rahmen über die Absichtserklärung informiert.


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