Seniorenfreundlichste Kommune

2007 wurde Neustrelitz im Landeswettbewerb mit dem Titel seniorenfreundlichste Kommune ausgezeichnet.

Ältere Menschen können bei uns angemessen, preiswert und sicher wohnen. Kommunale Wohnungspolitik und Bauleitplanung berücksichtigen die Bedürfnisse älterer Menschen. In Neustrelitz besteht eine sehr gute gesundheitliche und pflegerische Infrastruktur. Sie gewährleistet die Versorgung und Betreuung älterer Menschen und berücksichtigt deren vielfältige Bedürfnisse. Für unsere älteren Bürgerinnen und Bürger gibt es unzählige Sport- und Freizeitangebote in Sportvereinen, Begegnungsstätten und medizinischen Einrichtungen. In unserer schönen wasserreichen Umgebung sind Schwimmen und Wassersport im Sommer selbstverständlich. Im angrenzenden Nationalpark kann man zu jeder Jahreszeit Wandern und Radfahren.

Neustrelitz bietet eine Fülle ganzjähriger kultureller Veranstaltungen, die von unseren Senioren organisiert, gestaltet oder besucht werden.

In stadtteilbezogenen Begegnungsstätten für Seniorinnen und Senioren finden diese Geselligkeit, Kommunikation, aktive Freizeitgestaltung und Hilfe.

Ein Seniorenrat arbeitet ehrenamtlich und kümmert sich um die Belange älterer Menschen in Neustrelitz.

 

Seniorenrat


Der Neustrelitzer Seniorenrat, Mai 2010
Marianne Müller, Norbert Truderung, Simone Wandel,Horst Rösner, Hannelore Hildebrandt, Thomas Hildebrandt, Gabriele Daedelow, Sigrid Stegemann, Monika Franz, Gerd Hernacz, Dr. Alfred Schubert (von links nach rechts)

In Neustrelitz arbeitet ein ehrenamtlicher Seniorenrat, der sich als offene Plattform für aktive Seniorinnen und Senioren versteht. Sprecher des Seniorenrates ist gegenwärtig Herr Dr. Alfred Schubert. Die zurzeit sieben Mitglieder dieses freiwilligen Zusammenschlusses engagierter Bürgerinnen und Bürger möchten die Belange der älteren Generation mehr in das öffentliche Blickfeld rücken, darunter soziale, kulturelle und bildungspolitische Anliegen.

 

Der Seniorenrat hat sich folgendes Arbeitsprogramm gegeben:

  1. Der Seniorenrat kümmert sich um die Belange der älteren Bürger/innen.
  2. Der Seniorenrat betreibt Öffentlichkeitsarbeit, auch über den Rahmen der Stadt hinaus, mit dem Ziel, die Belange der Senioren in das öffentliche Interesse zu rücken.
  3. Der Seniorenrat beteiligt sich aktiv bei Planungen und Maßnahmen, welche die älteren Mitbürger/innen betreffen und gibt Stellungnahmen ab.
  4. Der Seniorenrat fördert die sozialen, kulturellen, sportlichen und bildungspolitischen Anliegen der älteren Mitmenschen.
  5. Der Seniorenrat unterstützt die in der Altenarbeit tätigen Vereine, Wohlfahrtsverbände und Einrichtungen der Stadt Neustrelitz.
  6. Der Seniorenrat regt Initiativen, Einrichtungen oder Projekte an, die die Teilhabe der älteren Mitbürger/innen am gesellschaftlichen Leben, ihre Bildung, Qualifizierung oder eine Verbesserung ihrer Lebensbedingungen ermöglichen.
  7. Der Seniorenrat organisiert Foren für die Vernetzung von Akteuren und von Angeboten der Selbsthilfe für die älteren Mitbürger/innen.
  8. Der Seniorenrat setzt sich dafür ein, dass in der Stadt ausreichende Beratungsangebote über individuelle Lebenshilfen für ältere Bürger/innen bekannt gemacht und zur Verfügung stehen.
  9. Der Seniorenrat erschließt Tätigkeitsfelder für ehrenamtliches Engagement älterer Mitbürgerinnen und Mitbürger.
  10. Der Seniorenrat fördert den Dialog und die Solidarität zwischen den Generationen.
  11. Der Seniorenrat arbeitet ehrenamtlich auf der Basis eines freiwilligen Zusammenschlusses engagierter Bürgerinnen und Bürger. Gründungsmitglieder sind die nicht zur Verwaltung gehörenden Mitglieder der Arbeitsgruppe „Seniorenfreundlichste Kommune“. Der Seniorenrat beruft bei Bedarf kompetente Bürgerinnen und Bürger zusätzlich in den Seniorenrat.

Wer Kontakt zum Seniorenrat aufnehmen möchte, Anregungen oder Vorschläge unterbreiten will, kann dies über Frau Franz, die in der Begegnungsstätte der Volkssolidarität in der Glambecker Straße 38 erreichbar ist, persönlich oder telefonisch 202604 möglich machen. Die Mitarbeiterinnen im Amt für Bildung und Soziales stehen ebenfalls als Ansprechpartner zur Verfügung.