Netzwerk: Anstoß - Soziale Nachhaltigkeit

Das Netzwerk "Anstoß - Soziale Nachhaltigkeit" ist ein verbindlicher, aber nicht in feste Strukturen gefügter Zusammenschluss von Menschen, die
sich ehrenamtlich im sozialen Bereich engagieren.

Anlass zur Gründung des Netzwerkes war eine Tagung im Jahre 1998, in deren Mittelpunkt Möglichkeiten der Wertevermittlung und Perspektiven für die Jugend, Sensibilisierung von Eltern und Lehrer/ -innen sowie die Problemfelder Rechtsextremismus und Jugendgewalt standen.

In "Anstoß - Soziale Nachhaltigkeit", geht es vorrangig um zwei Aspekte: Erstens um die gemeinsame Anstrengung von Vertreter/ -innen aus Politik, der Kirche, der Vereine, der Ämter und engagierter Bürger/ -innen für eine menschenfreundliche Stadt, ohne Hass und Gewalt, ohne Ausgrenzung von Randgruppen und zweitens um die Vernetzung, bei der alles gebündelt und verknüpft werden soll, was diesem Ziel dient.

Destruktiven Erscheinungsbildern Positives entgegensetzen, wurde zum Grundgedanken, zur "Sozialen Nachhaltigkeit" in Neustrelitz. Die im Projekt aktiven Vertreter/ -innen aus Kommunalpolitik, Schule, Schulsozialarbeit, Diakonischem Werk, Vereinen und Verwaltung befassen sich in den 4 Arbeitsgruppen"Werte", "Schule", "Begegnung" und "Familie" mit der Frage, wie das soziale Klima in Neustrelitz verbessert werden kann. Kontinuierlich werden Projektideen aufgegriffen und in die Tat umgesetzt, die langfristig einen positiven Einfluss auf das soziale Klima der Stadt haben.

Beste Beispiele dafür sind die "Ehrenamtliche Bürgerinitiative am Kohlberggelände", entstanden aus der Arbeitsgruppe "Werte", der 2. Platz im Landeswettbewerb "Familienfreundliche Gemeinde" und die Einrichtung der Begegnungsstätte, die gemeinsam mit Bewohner/ -innen des Asylbewerberheims als Idee entwickelt und verwirklicht wurde sowie nun ehrenamtlich betrieben wird. Maßgeblich beteiligt war dabei außerdem der EINE Welt Neustrelitz e.V..

"Anstoß - Soziale Nachhaltigkeit" sucht immer wieder Mitstreiter/ -innen in der gesamten Bevölkerung, die weitere Ideen einbringen und geplante Aktivitäten unterstützen. So kam als große Bereicherung im Jahr 2002 das Jugendintegrationsprojekt LIFE hinzu, dessen Mitarbeiter/-innen sich mit großem persönlichen Einsatz und viel Herz um die Integration von jugendlichen Spätaussiedler/-innen bemühen.

Die Leiterinnen der Arbeitsgruppen treffen sich regelmäßig zum Informationsaustausch sowie zur Koordinierung der einzelnen Maßnahmen.

Das Netzwerk wird in jährlich stattfindenden Klausurtagungen begleitend moderiert von Markus Birzer, Politik- und Unternehmensberater aus Berlin.
  
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